Wie kam das Bündnis zustande?
Eine große Runde unterschiedlicher Menschen aus den verschiedensten Bereichen traf sich erstmals im Spätsommer zu dem gemeinsamen Ziel: Nicht einfach wegzuschauen, wenn Nazis und Rassist*innen im Landkreis offen ihre Ansichten zur Schau stellen, sondern aktiv handeln und dem entgegentreten.
Schnell zeigte sich, dass die Bündnismitglieder mehr als nur einen gemeinsamen Nenner besitzen und stattdessen sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen, die nach einigen Treffen zu einem Selbstverständnis formuliert wurden.

Wer ist Mitglied in diesem Bündnis?
Die Mitglieder im Bündnis sind engagierte Privatpersonen und Vertreter*innen aus Vereinen und Initiativen, Kirchen, Parteien, Jugendarbeit, Politik, Wirtschaft und Schulen. Eine Liste der Unterstützer*innen ist hier einzusehen.

Wieso heißt es Bündnis „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt?
Dieser Name hat den Bündnismitgliedern am besten gefallen.

Das Bündnis hatte vorher allerdings schon einige andere Bezeichnungen:
Seinen ersten Namen erhielt das Bündnis am 01.09.2014 und hieß vorerst ‚Bündnis für Toleranz und Zivilcourage gegen Neonazismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt‘. Wegen des langen Namens wurde es von uns daraufhin auch scherzhaft ‚Bündnis ohne Namen‘ genannt. Am 5.11. 2014 wurde es kürzer gefasst und umgetauft in ‚Bündnis für Menschenrechte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt‘. Seit 17.12.2014 trägt das Bündnis seinen entgültigen Namen ‚Bündnis „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt‘.

Wie werden im Bündnis Entscheidungen getroffen?
Alle Entscheidungen im Bündnis werden durch Konsens getroffen.

Was hat das Bündnis bisher schon gemacht?
Das Bündnis war bereits aktiv bei Protesten gegen die NPD und bei der Unterstützung von Flüchtlingen. Die meisten Mitglieder engagieren sich darüber hinaus auch außerhalb des Bündnisses für Menschen im Landkreis.
Weiteres ist hierzu ausführlich in der Chronik zu entdecken.