Erzählungen von Zeitzeug*innen aus Bad Blankenburg

Am Freitag, dem 8. März, erzählen Frau Dr. Dorothee Rother und Herr Alfred Heerwagen um 19 Uhr im Vortragsraum des Kunstkreies Bad Blankenburg (Apostelgasse 1, 07422 Bad Blankenburg) von ihren persönlichen Erinnerungen über die prägende Zeit unter der NS-Diktatur und über die Rettung jüdischer Kinder in Bad Blankenburg.

Ausschlussklausel
„Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Seebrücke-Demo: „Jena zum sicheren Hafen machen!“

In Jena findet am 6. März 2019 ab 17 Uhr eine Seebrücke-Demo mit dem Motto „Jena zum sicheren Hafen machen!“ statt. Wir teilen den Aufruf und unterstützen die Forderungen!

Während pro Tag rund sechs Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken, weil sie in ihren Heimatländern aufgrund von Krieg, Menschenrechtsverletzungen und immer öfter auch den Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr bleiben können, schottet sich die EU weiter ab. Dabei liefern wir die Gründe für ihre Flucht in Form von Rüstungsexporten, Gutgläubigkeit und weiß-mitteleuropäischen Bequemlichkeit. Trotzdem werden Rettungsprogramme beendet, das Vertrauen der Machthabenden liegt bei der sog. libyschen Küstenwache, welche die Flüchtenden aber lieber foltert und als Sklaven verkauft als sie zu retten. Zivile Rettungsmissionen werden behindert und kriminalisiert. Mit humaner Außenpolitik hat das schon lange nichts mehr zu tun!
Wir machen da nicht mehr mit! Jena zum sicheren Hafen und eine Ende dieser Praktiken – sofort! Demonstriert mit uns am 6. März und zeigt, dass ihr nicht einverstanden seid!

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gab es zuletzt ebenfalls Protestaktionen von Menschen, die ihre Solidarität mit flüchtenden Menschen zum Ausdruck bringen und zudem für eine mitmenschliche Willkommenskultur einstehen. Im öffentlichen Raum waren diese Statements zu sehen (Quelle: Soziale Netzwerke)